Moderne Bauarten mit einem Ziel: eine Treppe, die leicht wirkt und massiv trägt. Hier ist der Vergleich, wie wir ihn in der Beratung führen – mit den ehrlichen Unterschieden statt Werbeworten. Vorweg: Sägezahn und Blechwange sind dieselbe Bauart, nur anders geschnitten.
Drei realisierte Treppen aus unserer Werkstatt: zweimal Blechwange, einmal Faltwerk.
Vorweg, weil es oft für Verwirrung sorgt: Sägezahn- und Blechwangentreppe sind dieselbe Bauart. Der Unterschied liegt allein im Zuschnitt der Wange, nicht in der Konstruktion – gleicher Stahl, gleiche Fertigung, vergleichbarer Preis.
Die gerade Blechwange: Zwei schlanke Stahlblech-Wangen, dazwischen die Stufen. Die durchgehende Kante zieht eine ruhige, grafische Linie – die modernste Interpretation der klassischen Wangentreppe und meist die wirtschaftlichste Bauart.
Die Sägezahnwange: Dasselbe Blech, im Zickzack geschnitten. Jede Stufe liegt sichtbar auf einem „Zahn", die Treppe wirkt offener und leichter – ideal, wenn sie frei im Raum steht und als Möbelstück wirken soll. Beides auf der Leistungsseite Blechwangen- und Sägezahntreppen.
Keine Wangen, kein sichtbares Tragwerk – nur das gefaltete Band aus Stahl, Holz oder beidem. Konstruktiv am anspruchsvollsten, optisch am reduziertesten. Wer die Treppe als sichtbares Einzelstück im Raum will, landet hier. Mehr unter Faltwerk Holz und Faltwerk Stahl – Letzteres auf Wunsch mit massivem Holz belegt.
Raumwirkung: offen und lebendig (Sägezahnwange), ruhig und grafisch (gerade Blechwange) oder skulptural (Faltwerk). Budget: Wangentreppe meist am wirtschaftlichsten, Faltwerk am teuersten. Grundriss: beide Bauarten können gerade, gewendelt und mit Podest – die Einbausituation entscheidet mit, welche ihre Stärken ausspielt. Am Ende hilft ein Blick auf Fotos und Muster: In unserer Werkstatt zeigen wir die Bauarten im Detail.
Schicken Sie uns Grundriss oder Foto – wir sagen ehrlich, welche der drei Bauarten zu Raum, Budget und Geschmack passt.
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