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Spindeltreppe im Aussenbereich: Was Sie vor dem Einbau wissen muessen

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Die Spindeltreppe: Kompakt, funktional und auch draussen einsetzbar

Spindeltreppen sind dank ihrer kompakten Bauweise eine beliebte Loesung ueberall dort, wo wenig Platz zur Verfuegung steht. Im Innenbereich laengst etabliert, werden sie zunehmend auch im Aussenbereich eingesetzt: als Zugang zu Dachterrassen, Balkonen, Gartenlauben oder als Fluchttreppe. Allerdings stellt der Ausseneinsatz besondere Anforderungen an Material, Oberflaechenbehandlung und Montage. In diesem Beitrag erklaere ich, worauf es bei einer Aussenspindeltreppe ankommt.

Material und Korrosionsschutz: Stahl muss geschuetzt werden

Im Aussenbereich ist die Treppe Wind, Regen, Schnee und UV-Strahlung ausgesetzt. Normaler Baustahl wuerde ohne Schutz innerhalb weniger Jahre korrodieren. Deshalb kommen fuer Aussenspindeltreppen grundsaetzlich zwei Varianten in Frage: Feuerverzinkter Stahl ist die wirtschaftlichste Loesung. Die Zinkschicht schuetzt den Stahl zuverlaessig ueber Jahrzehnte. Die Oberflaeche ist silbergrau und entwickelt mit der Zeit eine gleichmaessige Patina. Edelstahl ist die hochwertigere, aber auch teurere Alternative. Er ist von Natur aus korrosionsbestaendig und behaelt seinen Glanz dauerhaft. Fuer besonders anspruchsvolle Umgebungen, etwa in Kuestennaehe, empfehle ich Edelstahl der Guete V4A.

Stufen: Rutschsicherheit ist Pflicht

Im Aussenbereich muessen die Stufen rutschsicher sein, denn Naesse, Laub und Frost machen glatte Oberflaechen zur Gefahr. Gitterroststufen sind die gaengigste Loesung: Wasser laeuft ab, Schmutz faellt durch, und die Rutschfestigkeit ist auch bei Naesse gewaehrleistet. Alternativ kommen Traenenblechstufen zum Einsatz, die durch ihr gepraegte Oberflaeche Halt bieten. Holz oder Glas sind im Aussenbereich fuer Spindeltreppen nicht zu empfehlen, da sie unter Witterungseinfluss schnell an Sicherheit verlieren.

Bauvorschriften und Gelaender

Aussentreppen unterliegen den gleichen baurechtlichen Vorschriften wie Innentreppen. Die Gelaenderhoehe muss mindestens 90 cm betragen, bei Absturzhoehen ueber 12 Meter sogar 110 cm. Die Stufenbreite sollte mindestens 60 cm sein, bei Haupttreppen besser 80 cm. Spindeltreppen mit mehr als einer halben Windung muessen in vielen Bundeslaendern als Fluchtwege zugelassen sein, was zusaetzliche Auflagen mit sich bringt. Ich empfehle, die lokalen Bauvorschriften fruehzeitig zu pruefen und bei Bedarf die Statik von einem Ingenieur bestaetigen zu lassen.

Fundament und Verankerung

Eine Aussenspindeltreppe braucht ein solides Fundament. Die Mittelsaeule wird in der Regel auf einem Betonfundament verankert, das frostfrei gegruendet sein muss. Je nach Bodenverhaeltnissen und Treppengroesse rechne ich mit einem Fundament von mindestens 60 mal 60 Zentimetern und 80 Zentimetern Tiefe. Alternativ kann die Treppe an einer Aussenwand zusaetzlich befestigt werden, was die Stabilitaet deutlich erhoeht und Schwingungen minimiert.

Fazit: Gut geplant ist halb gebaut

Eine Aussenspindeltreppe ist eine platzsparende und elegante Loesung fuer den Zugang zu oberen Etagen, Dachterrassen oder Gaerten. Entscheidend sind die richtige Materialwahl, ein fachgerechtes Fundament und rutschsichere Stufen. Als Fachbetrieb mit Erfahrung in der Fertigung von Aussenspindeltreppen berate ich Sie gerne zu Ihrem Vorhaben. Schreiben Sie mir oder rufen Sie an.

 
 
 

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